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Instant Messaging (IM)

Definition

Unter Instant Messaging versteht man Nachrichtensysteme, welche den Benutzern Informationen über die Präsenz und Verfügbarkeit anderer Benutzer bieten und mittels derer (Text-)Nachrichten versandt werden können.

Anbieter/Kosten/Produkte

Das Instant Messaging wird häufig im privaten Bereich verwendet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Anbieter den Dienst kostenlos zur Verfügung stellen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass Internet-Gebühren trotzdem anfallen, was im heutigen Zeitalter der Internet-Flatrates aber zu einem kleineren Problem geworden ist.

Im folgenden werden einige bekannte Instant Messenger aufgeführt.

Neben den oben aufgeführten Instant Messengern gibt es auch einige Spezialfälle, die ebenfalls zu den Instant Messaging zählen, dies aber auch den ersten Blick meist nicht ersichtlich ist.

IRC:

IRC steht für Internet Relay Chat. Hierbei handelt es sich um ein Chat-System, das neben den Chatfunktionen auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch (Nutzer A nur mit Nutzer B) ermöglicht. Hierbei müssen sich jedoch beide Personen im gleichen Chat-Raum aufhalten.

Skype:

Neben der Instant Messaging-Fuktion wurde Skype durch seine Funktionen im Bereich Internet-Telefonie bekannt. So ist es möglich, dass Nutzer A einen Nutzer B über das Internet anruft, sofern beide eine Eingabemöglichkeit (Mirkofon, Headset) und eine Sound-Ausgabe(Lautsprecher, Kopfhörer, Headset) haben. Das Telefonieren von Skype-Nutzer zu Skype-Nutzer ist hierbei kostenlos, Gespräche ins Fest- und Mobilfunk-Netz können gegen Gebühr(en) geführt werden.

Verwendung

Bei der Verwendung von Instant Messaging kann man zwischen privater und geschäftlicher Nutzung unterscheiden.

private Nutzung

Im privaten Bereich wird Instant Messaging meist zu folgenden Zwecken verwendet:

  • Unterhaltungen
  • Diskussionen/Absprachen
  • Link/Dateiaustausch
  • Knüpfen neuer Kontakte

geschäftliche Nutzung

Die Meinungen zur "Nutzung von Instant Messaging im Unternehmen" sind sehr verschieden. Es werden im Folgenden einige Pro- und Contra-Argumente zu diesem Thema genannt.

Für den Einsatz im Unternehmen spricht:

  • Die Kenntnis über den Status der Personen. So können Teilnehmer im Gegensatz zum Telefon sehen, ob eine Person anwesend ist oder nicht.
  • Schnelle Kommunikation: Schneller als eine Email zu schicken, auf eine Antwort kann durch ein Signal("Blinken" oder Ton) aufmerksam gemacht werden.
  • "dezente" Kommunikation: Eine Instant Messaging-Nachricht ist meist nicht besonders auffällig. So können Informationen schnell, aktuell und ohne großes Aufsehen, sogar fast unauffällig erhalten werden.

Gegen den Einsatz im Unternehmen spricht:

  • zum Teil nicht offengelegter Source-Code: Einige Anbieter stellen den verwendeten Source Code nicht zur Verfügung. Daher herrscht Unsicherheit.
  • Datenschutz-Bestimmungen: Neben den ersten Punkt spielen auch die Datenschutz-Bestimmungen eine wichtige Rolle. Man möchte als Unternehmen nicht, dass Informationen nach außen gelangen oder vom Anbieter selbst eingesehen werden.
  • Ablenkungsfaktor: Einige Unternehmen sehen bei der Nutzung von Instant Messaging die Gefahr, dass es stark für den privaten Gebrauch verwendet wird und somit ein Ablenkungsfaktor darstellt.

Im folgenden sollen zwei Nutzungsszenarien im Unternehmen vorgestellt werden. Dies sind erfundene Beispiele, wie man Instant Messaging sinnvoll verwenden kann.

Szenario 1: Der Außendienst-Mitarbeiter

Egal ob im Support oder bei Kundengesprächen: Im Außendienst ist das Vorhandensein von Informationen enorm wichtig. Muss nun etwas geklärt oder eine Information in Erfahrung gebracht werden können die "Standard"-Kommunikationsmittel zu einigen Problemen führen. Problem bei Emails ist der indirekte Kontakt, d.h. man kann nicht sicherstellen ob das Gegenüber anwensend ist, die Mail bearbeitet und rechtzeitig antwortet. Ein Telefon-Anruf(z.B. über Handy) würde die Atmosphäre im Gespräch stören und beim Kunden ein Unwohlsein hervorrufen.

Daher kann es hier sinnvoll sein, einen laut Instant Messaging verfügbaren Kollegen anzuschreiben und das Problem in wenigen kurzen Nachrichten zu klären.

Szenario 2: Manager in der Besprechung

Als Manager kennt man die folgende Situation: Man sitzt in einer Besprechung und es fehlen wichtige Informationen. Jene können jedoch zu einem Vorteil werden, wenn die Kollegen sie ebenfalls nicht haben. Ein Nachfragen per Telefon-Anruf wäre zu auffällig, eine Email würde wie im Szenario 1 womöglich zu lange dauern.

Daher kann es auch hier sinnvoll sein, die Information frisch und aktuell über Instant Messaging in Erfahrung zu bringen.

Multi Messenger

Wer verschiendene Instant Messenger vernwendet, sie jedoch in einem Programm haben oder die Kontakte in einer Übersicht haben möchte könnte dies durch einen Multi Messenger erreichen.

Je nach Multi Messenger können so eine Vielzahl von Messengern genutzt werden ohne die Übersicht zu gefährden.

Im folgenden werden einige bekannte Multi Messenger aufgeführt.

Autoren dieser Seite: MichaelKoch StefanGohlke